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    Vergleich

    Headhunter im Handwerk

    Ein Headhunter im Handwerk kostet üblicherweise 25 bis 35 Prozent des Jahresgehalts der besetzten Stelle. Für einen Bauleiter kann sich das rechnen, für Gesellen und Monteure passt das Modell selten.

    Ihr Markt besteht nicht aus wenigen bekannten Namen, die man gezielt anruft, sondern aus vielen Leuten, die gar nicht wissen, dass sie wechseln würden.

    Das Team von WAGNER Strassen-, Tief- und Rohrleitungsbau auf einer Baustelle in Brandenburg
    Die Anwendungstechniker von Berger-Consult vor der Halle in Herbrechtingen
    Ein Metallbauer mit Gehörschutz und Schutzbrille trennt mit dem Winkelschleifer an einem Stahlrahmen, die Funken fliegen über die Werkbank, dahinter die Montagehalle

    Kosten

    Was ein Headhunter im Handwerk kostet

    Ein Headhunter im Handwerk rechnet üblicherweise 25 bis 35 Prozent des Jahreszielgehalts ab, je besetzter Stelle. Der Branchenverband BDU nennt für 2024 ein durchschnittliches Honorar von 27,5 Prozent.

    Bei einem Bauleiter mit 55.000 bis 75.000 Euro Jahresgehalt sind das rechnerisch 13.750 bis 26.250 Euro für eine einzige Besetzung. Die ausführliche Rechnung steht unter Headhunter Kosten.

    Passung

    Wann sich ein Headhunter im Handwerk lohnt

    Ein Headhunter lohnt sich im Handwerk vor allem bei Führungsstellen mit hohem Zielgehalt. Viele spezialisierte Personalberatungen nehmen einen Suchauftrag erst ab einem Jahresgehalt von rund 75.000 Euro an.

    1. Passt: Führungsstelle Bauleiter, Niederlassungsleiter, technischer Leiter. Der Kreis passender Leute ist klein, und jeder Einzelne zählt.

    2. Passt: Diskretion Die Stelle ist noch besetzt und darf nicht öffentlich ausgeschrieben werden.

    3. Passt selten: Gesellen und Monteure Viele passende Leute in der Region, die meisten wissen gar nicht, dass sie wechseln würden.

    4. Passt selten: mehrere Stellen Jede Besetzung kostet ihr eigenes Honorar, und das summiert sich schnell.

    Alternative

    Headhunter oder Social Recruiting im Handwerk

    Headhunter und Social Recruiting erreichen im Handwerk verschiedene Leute. Der Headhunter spricht gezielt wenige an, Social Recruiting zeigt die Stelle allen passenden Fachkräften der Region, auch denen, die gar nicht suchen.

    Welcher Weg bei welchem Zielgehalt, welcher Zielgruppe und welcher Frist passt, steht ausführlich unter Social Recruiting oder Personalvermittlung.

    Headhunter

    Honorar von 25 bis 35 Prozent des Jahresgehalts je Besetzung

    Social Recruiting

    Werbebudget und feste Vergütung, unabhängig vom Gehalt

    Headhunter

    Gezielte Ansprache weniger Kandidaten

    Social Recruiting

    Reichweite bei allen passenden Fachkräften der Region

    Headhunter

    Stark bei Führungskräften

    Social Recruiting

    Stark bei Gesellen, Monteuren und Meistern

    Fall

    Zwei Fälle: Headhunter und Vermittler bezahlt, Stelle trotzdem offen

    Bei Berger-Consult war die Stelle des Anwendungstechnikers fast ein Jahr unbesetzt, obwohl ein Personalvermittler beauftragt war und parallel eine Anzeige auf Indeed lief. Nach dem Beruf sucht kaum jemand, weil außerhalb der Branche kaum einer weiß, dass es ihn gibt.

    Die Kampagne zeigte stattdessen eine angefressene Anlage vorher und nachher und brachte 69 Bewerbungen auf diese Stelle. Der ganze Fall steht unter Berger-Consult.

    Bei Riediger Hallenmontagen war die Monteurstelle 12 Monate offen. Der Betrieb hatte Headhunter beauftragt und bezahlt, unterschrieben hat keiner der vorgeschlagenen Kandidaten. Die Kampagne danach brachte 64 Bewerbungen und 3 Einstellungen. Der Fall steht unter Riediger Hallenmontagen.

    Fragen

    Fragen zu Headhuntern im Handwerk

    • Was kostet ein Headhunter im Handwerk?

      Ein Headhunter im Handwerk kostet üblicherweise 25 bis 35 Prozent des Jahreszielgehalts der besetzten Stelle. Bei einem Bauleiter sind das rechnerisch 13.750 bis 26.250 Euro.

    • Gibt es Headhunter für Handwerker?

      Ja, einige Personalberatungen spezialisieren sich auf Handwerk und Bau. Viele nehmen Suchaufträge aber erst ab einem höheren Zielgehalt an, sodass sie vor allem Meister, Bauleiter und Führungskräfte vermitteln.

    • Lohnt sich ein Headhunter für Gesellen und Monteure?

      Selten. Das Honorar richtet sich nach dem Jahresgehalt und fällt je Besetzung an, und der Markt für Gesellen und Monteure besteht aus vielen Leuten, die ein Headhunter nicht kennt. Eine Kampagne im Feed erreicht sie besser.

    • Headhunter oder Social Recruiting?

      Für Führungsstellen mit hohem Zielgehalt und einem kleinen Kreis passender Leute eher der Headhunter, für Gesellen, Monteure und Meister eher Social Recruiting. Den ausführlichen Vergleich zeigt die Seite Social Recruiting oder Personalvermittlung.

    Gesellen und Monteure ohne Headhunter-Honorar? So geht es.

    Im Erstgespräch zeigen wir, wie Deine Stelle die Fachkräfte in Deiner Region erreicht, und sagen offen, wann ein Headhunter doch besser passt.

    Quellen

    Zahlen aus eigenen Kampagnen stehen im Text und sind dort als solche gekennzeichnet. Hier steht, worauf sich alles Übrige stützt.

    1. [1]BDU, Facts and Figures zum Personalberatungsmarkt, Ausgabe 2025 · Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e. V.Belegt: Durchschnittliches Honorar deutscher Personalberatungen in Prozent des Zieleinkommens.

    Herausgeber: Redline Grow, Stuttgart. Verantwortlich für den Inhalt: Danial Kashanian.

    Zuletzt geprüft am . Geprüft heißt: Jede Zahl auf dieser Seite wurde an diesem Tag gegen die Quelle gehalten, die im Quellenkasten steht.

    Zu jeder Zahl ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.