Recruiting Kampagne
Eine Recruiting Kampagne bringt eine offene Stelle als Anzeige zu den Fachkräften in der Region, dorthin, wo sie ohnehin jeden Tag sind: auf Instagram und Facebook.
Sie besteht aus Teilen, die zusammenpassen müssen: das Argument, die Bilder, die Anzeige und der Weg zur Bewerbung.

Inhalt
- Woraus eine Recruiting Kampagne besteht
- Woran eine Recruiting Kampagne scheitert
- Budget und Laufzeit einer Recruiting Kampagne
- Wie eine Recruiting Kampagne abläuft
- Woran sich der Erfolg einer Recruiting Kampagne messen lässt
- Recruiting Kampagnen: sechs Beispiele aus unseren Referenzen
- Was eine Recruiting Kampagne je Beruf bringt
- Fragen zur Recruiting Kampagne
Woraus eine Recruiting Kampagne besteht
Eine Recruiting Kampagne besteht aus fünf Bausteinen, und jeder davon kann sie scheitern lassen, wenn er fehlt. Den ganzen Weg übernehmen wir als Recruiting-Agentur fürs Handwerk.
Das Argument
Warum hier und nicht nebenan? Die Antwort kommt aus dem Gespräch mit dem Chef, nicht aus einer Vorlage.
Die Bilder
Fotos und Videos aus dem Betrieb, bei einem Drehtag vor Ort oder für einen schnellen Start mit einem KI-Shooting.
Die Anzeigen
Echte Bilder und ein Aufhänger je Beruf, ausgespielt an Fachkräfte im Umkreis des Betriebs.
Der Recruiting Funnel
Die Kurzbewerbung auf dem Handy, ohne Lebenslauf. Mehr unter Recruiting Funnel.
Die Vorqualifizierung
Jede Bewerbung bekommt zeitnah einen Anruf, und beim Betrieb kommen nur die Passenden an.

Woran eine Recruiting Kampagne scheitert
Eine Recruiting Kampagne scheitert an dem Baustein, der fehlt oder aus einer Vorlage stammt. In unseren Referenzen sieht man das an den Versuchen davor: Auf den Jobbörsen wurden Anzeigentexte ausgetauscht, ohne dass sich etwas bewegte, gemeldet haben sich Leute, die nie an den Maschinen des Betriebs gearbeitet hatten, und vereinbarte Gespräche platzten.
Woran es scheitert
Ein Argument, das jeder Betrieb schreiben könnte
Was stattdessen trägt
Ein Argument, das nur dieser Betrieb hat
Woran es scheitert
Stockfotos ohne Bezug zum Betrieb
Was stattdessen trägt
Aufnahmen aus dem Betrieb und von der Maschine, an der gearbeitet wird
Woran es scheitert
Eine Anzeige für mehrere Berufe
Was stattdessen trägt
Eine eigene Ansprache je Beruf
Woran es scheitert
Bewerbung mit Lebenslauf und Anschreiben
Was stattdessen trägt
Kurzbewerbung auf dem Handy in wenigen Fragen
Woran es scheitert
Rückruf nach Tagen
Was stattdessen trägt
Zeitnaher Anruf, bevor der nächste Betrieb anruft
Jeder dieser Fehler hat dieselbe Folge: Die Stelle bleibt offen, und ihre Arbeit bleibt beim Team und beim Inhaber hängen. Warum Bewerber nach einem späten Rückruf nicht mehr ans Telefon gehen, steht unter Bewerber meldet sich nicht.
Budget und Laufzeit einer Recruiting Kampagne
Das Budget einer Recruiting Kampagne liegt bei uns bei 20 Euro Werbebudget pro Tag, die Laufzeit zwischen zwei Wochen und drei Monaten. Das ergibt rechnerisch 280 bis 1.800 Euro Werbebudget je Kampagne.
Über unsere Kampagnen kostet eine qualifizierte Bewerbung zwischen 16 und 44 Euro Werbebudget, brutto und ohne unsere Vergütung. Woraus sich die Kosten insgesamt zusammensetzen, steht unter Redline Grow Kosten.

Wie eine Recruiting Kampagne abläuft
Eine Recruiting Kampagne läuft vom Erstgespräch bis zur Besetzung in festen Schritten. Erste qualifizierte Bewerber kommen je nach Projekt innerhalb von zwei bis 14 Tagen, bis zur Besetzung vergehen im Durchschnitt rund sechs Wochen.
Erstgespräch
Stelle, Region, Ausgangslage und das Argument des Betriebs. Danach steht ein schriftliches Angebot.
Aufnahmen
Fotos und Videos im Betrieb oder ein KI-Shooting für den schnellen Start.
Start
Die Anzeigen gehen live, der Recruiting Funnel nimmt die Bewerbungen auf.
Vorqualifizierung
Wir rufen die Bewerber an und prüfen Beruf, Erfahrung und Erreichbarkeit.
Gespräche im Betrieb
Der Betrieb spricht mit den Passenden und entscheidet selbst, wen er einstellt.
Woran sich der Erfolg einer Recruiting Kampagne messen lässt
Der Erfolg einer Recruiting Kampagne zeigt sich an der Einstellung, nicht an der Zahl der Bewerbungen. Eine eingegangene Bewerbung heißt nur, dass jemand die Fragen im Recruiting Funnel abgeschickt hat. Ob er zur Stelle passt, entscheiden Ausbildung, Erfahrung und die Anforderungen, die wir vorher mit dem Betrieb festgelegt haben, etwa ob der Einsatzort für ihn erreichbar ist.
Deshalb schauen wir mit dem Betrieb auf vier Stufen getrennt, statt alles in einer Zahl zusammenzuwerfen:
Bewerbungen
Alle, die den Recruiting Funnel abgeschickt haben. Die Zahl zeigt, wie viele Menschen den Bewerbungsweg abgeschlossen haben, noch nicht, wie viele davon zur Stelle passen.
Passende Bewerber
Wer nach unserem Anruf die vereinbarten Kriterien erfüllt und an den Betrieb weitergeht.
Vorstellungsgespräche
Wer im Betrieb tatsächlich zum Gespräch kommt.
Einstellungen
Wen der Betrieb am Ende einstellt. Diese Entscheidung trifft der Betrieb, nicht wir.
| Prüfpunkt | Viele Bewerbungen, wenige passen | Wenige Bewerbungen |
|---|---|---|
| Ansprache | Ist die Anzeige so allgemein, dass sich auch Leute aus anderen Berufen gemeint fühlen? | Trägt das Argument, oder könnte es jeder Betrieb schreiben? Läuft eine Anzeige für mehrere Berufe, oder ist der Umkreis zu eng gezogen? |
| Bewerbungsfragen | Fragen sie Ausbildung und Erfahrung so ab, dass Unpassende es vor dem Absenden merken? | Ist der Weg zur Bewerbung zu lang oder verlangt er Unterlagen, die auf dem Handy niemand dabeihat? |
| Bearbeitung | Passen die vereinbarten Kriterien zu dem, was der Betrieb im Gespräch tatsächlich erwartet? | Bei wenigen Bewerbungen zusätzlich prüfen: Werden diese zeitnah kontaktiert, damit daraus Gespräche entstehen? |
Viele unpassende Bewerbungen und wenige Bewerbungen sind zwei verschiedene Probleme mit verschiedenen Ursachen. In der Abstimmung während der Kampagne sprechen wir mit dem Betrieb über die Bewerber, die angekommen sind, und ändern Anzeige, Bewerbungsfragen oder Kriterien dort, wo es hakt.
Recruiting Kampagnen: sechs Beispiele aus unseren Referenzen
Recruiting Kampagnen aus unseren Referenzen unterscheiden sich vor allem im Argument, und am Argument entscheidet sich, ob eine Fachkraft beim Scrollen hängen bleibt. Jede der sechs Stellen war vorher über Monate offen.
metallbau Heimsch, Stuttgart-Degerloch
Argument: die 4-Tage-Woche, ganz vorn in der Anzeige und mit der Rechnung dahinter, 4 mal 9 Stunden plus ein Arbeitsfreitag im Monat mit 6 Stunden. Vorher stand die Stelle 7 Monate auf Indeed und StepStone. Ergebnis: 157 Bewerbungen, der Metallbauer ist eingestellt. Zum Fall
Kurt Buck Baugesellschaft, Bremervörde
Argument: das Haus hinter den Stellen, über 100 Jahre, vier Generationen, alles unter einem Dach, dazu eine eigene Ansprache für Zimmerer, Tischler, Dachdecker, Azubis und Kranfahrer. Vorher 8 Monate ohne Besetzung. Ergebnis: aus 106 Bewerbungen wurden 10 Einstellungen. Zum Fall
Caravan Daalmann, Wietmarschen-Lohne
Argument: zwei Wochen Reisemobil im Jahr, kostenlos, als gemeinsamer Aufhänger für sechs offene Stellen, danach je Beruf eine eigene Anzeige. Vorher über ein halbes Jahr Jobbörsen. Ergebnis: 266 Bewerbungen, fünf von sechs Stellen besetzt. Zum Fall
Aluminium-Zuschnitte, Merklingen
Argument: die Maschine, an der gearbeitet wird, mit einer eigenen Anzeige je Stelle, von der Plattenaufteilsäge bis zur Wasserstrahlanlage. Vorher rund acht Monate Jobbörsen und zeitweise ein Personalvermittler. Ergebnis: 102 Bewerbungen, 4 Einstellungen. Zum Fall
Riediger Hallenmontagen, Cremlingen
Argument: bewusst kein Gehalt im Inserat, weil die Autoindustrie vor der Haustür nach Tarif zahlt. Angesprochen wurde über die Arbeit und über 15 Leute statt anonymer Kolonnen. Vorher 12 Monate offen, trotz bezahlter Headhunter. Ergebnis: 64 Bewerbungen auf die Monteurstelle, 3 Einstellungen. Zum Fall
Gaugele, Iffeldorf
Argument: die Nische, Kältetechnik, die eine ganze Ernte über den Winter bringt, statt der zwanzigsten Kühltheke im Supermarkt, ausgespielt im weiten Umkreis beider Standorte. Vorher 10 Monate StepStone und Headhunter. Ergebnis: 40 Bewerbungen, der Kältetechniker ist eingestellt. Zum Fall
Welches Argument bei Deiner Stelle trägt, klären wir im Erstgespräch, bevor eine Anzeige online geht.
Was eine Recruiting Kampagne je Beruf bringt
Was eine Recruiting Kampagne bringt, hängt stark vom Beruf ab. In unserer Auswertung liegt der Median bei Serviceberatung und Serviceannahme bei 50 qualifizierten Bewerbungen je Kampagne, bei Schreiner und Tischler bei 10.
Die Werte für alle Berufe mit genug Kampagnen stehen unter Bewerbungen pro Stelle.
Fragen zur Recruiting Kampagne
Was kostet eine Recruiting Kampagne?
Eine Recruiting Kampagne kostet bei uns 20 Euro Werbebudget pro Tag, also 280 bis 1.800 Euro je Kampagne, dazu eine feste Vergütung, die nach dem Erstgespräch im Angebot steht.
Wie lange läuft eine Recruiting Kampagne?
Eine Recruiting Kampagne läuft bei uns zwischen zwei Wochen und drei Monaten. Bis zur Besetzung vergehen im Durchschnitt rund sechs Wochen.
Wann kommen bei einer Recruiting Kampagne die ersten Bewerbungen?
Erste qualifizierte Bewerber kommen je nach Projekt innerhalb von zwei bis 14 Tagen.
Auf welchen Plattformen läuft eine Recruiting Kampagne?
Unsere Recruiting Kampagnen laufen auf Instagram und Facebook, weil dort auch die Fachkräfte sind, die gerade keine Stelle suchen und deshalb nie eine Jobbörse öffnen.
Was macht eine gute Recruiting Kampagne aus?
Eine gute Recruiting Kampagne hat ein Argument, das nur dieser Betrieb hat, und zeigt es mit echten Bildern aus dem Betrieb. Bei metallbau Heimsch war das die 4-Tage-Woche mit der Rechnung dahinter, bei Caravan Daalmann zwei Wochen Reisemobil im Jahr. Dazu gehören eine Bewerbung ohne Lebenslauf und ein Anruf, bevor der Bewerber beim nächsten Betrieb im Gespräch sitzt.
Recruiting Kampagne oder Stellenanzeige?
Eine Stellenanzeige auf einer Jobbörse erreicht die Leute, die gerade suchen. Eine Recruiting Kampagne läuft im Feed und erreicht auch Fachkräfte, die fest im Job sind und erst durch die Anzeige ins Überlegen kommen. Bei metallbau Heimsch stand die Stelle vorher 7 Monate auf Indeed und StepStone, erst die Kampagne hat sie besetzt. Was Anzeigen auf den Jobbörsen kosten, steht unter Stellenanzeige schalten.
Herausgeber: Redline Grow, Stuttgart. Verantwortlich für den Inhalt: Danial Kashanian.
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Zu jeder Zahl ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.
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