Imagefilm für Unternehmen
Imagefilm für Unternehmen: Kosten und echte Beispiele
Die Kosten für einen Imagefilm liegen meist bei 3.000 bis 10.000 Euro, so nennen es Filmproduzenten übereinstimmend für kleine und mittlere Betriebe. Ob sich das Geld rechnet, entscheidet sich nach dem Dreh, nämlich daran, wo der Film danach läuft.
Wir drehen Imagefilme für Unternehmen im Handwerk im laufenden Betrieb, lassen Chef und Mitarbeiter selbst zu Wort kommen und schneiden aus demselben Material kurze Fassungen für Website, Karriereseite und Social Media.

Das Problem
Warum viele Imagefilme im Handwerk wenig bewirken
Viele Imagefilme im Handwerk bewirken wenig, obwohl sie sauber produziert sind. In Gesprächen mit Betrieben hören wir häufig eine ähnliche Geschichte: Ein Film existiert längst, er ist ein paar Jahre alt, eine gebuchte Sprecherin liest einen Text über Bilder von Halle und Maschinen, und irgendwo auf der Website führt ein Link zu YouTube. Ein kurzer Ausschnitt für Instagram oder für die Startseite ist daraus nie entstanden.
Ein Imagefilm, der nur als Link zu YouTube auf der Website steht, muss erst gesucht werden. Auf der Startseite, auf der Karriereseite und in den eigenen Kanälen läuft er dann nicht, also genau dort nicht, wo Kunden und Bewerber sich einen Betrieb ansehen.
Eine gebuchte Sprecherstimme klingt sauber und trotzdem nach Werbung. Wenn der Chef selbst erklärt, was sein Betrieb anders macht, glaubt man es ihm eher, auch wenn er sich dabei einmal verspricht. Eine perfekte Kinostimme ersetzt das nicht.
Ein Imagefilm von mehreren Minuten passt auf die Website, aber nicht in einen Instagram-Beitrag oder eine Anzeige. Ohne kurze Fassungen kommt der Film in diesen Kanälen schlicht nicht vor, obwohl das Material dafür längst gedreht ist.
Die Folge zeigt sich beim Angebot und bei der Bewerbung. Kunden und Bewerber sehen sich einen Betrieb heute genau an, bevor sie anrufen, und wollen vorher sicher sein, dass sie an den Richtigen geraten. Finden sie nur Leistungsliste, Logo und ein paar Projektfotos, sieht der Betrieb aus wie jeder andere in der Region, auch wie der, der billiger anbietet und schlechter arbeitet. Dann vergleichen beide am Ende vor allem eines: der Kunde das Angebot, der Bewerber den Stundenlohn.
Unser Ansatz
Ein Imagefilm für Kunden und Bewerber zugleich
Ein Imagefilm überzeugt Kunden und Bewerber zugleich, wenn er zeigt, wer im Betrieb arbeitet und wie dort gearbeitet wird. Beide stellen sich vor dem ersten Anruf dieselbe Frage, nämlich ob man sich auf diesen Betrieb verlassen kann.
Für Kunden
Was Kunden in einem Imagefilm sehen wollen
Ein Kunde will sehen, dass sauber gearbeitet wird, wer später auf die Baustelle oder ins Haus kommt und ob hinter dem Firmennamen ein eingespieltes Team steht. Das macht aus einem Angebot unter vielen eines, bei dem er weiß, woran er ist.
Für Bewerber
Was Bewerber in einem Imagefilm sehen wollen
Ein Bewerber achtet darauf, wie der Chef mit seinen Leuten redet, wie Werkstatt und Fahrzeuge aussehen und ob die Kollegen gern dort arbeiten. Das lässt sich in keiner Stellenanzeige beschreiben, man muss es sehen. Für Bewerber gehört der Film deshalb zu den Employer-Branding-Maßnahmen, die einmal entstehen und dann lange eingesetzt werden.

So drehen wir Imagefilme
Der Chef spricht selbst. Im Interview beantwortet die Geschäftsführung echte Fragen zum Betrieb, frei und ohne Text zum Auswendiglernen. Ein Versprecher darf drinbleiben, wenn der Satz dafür echt klingt.
Mitarbeiter kommen zu Wort. Ein, zwei Leute aus dem Team erzählen, was ihre Arbeit ausmacht. Wer lieber nicht vor die Kamera will, wird bei der Arbeit gefilmt oder gar nicht.
Gedreht wird im laufenden Betrieb. Die Arbeit läuft weiter, gefilmt wird auf der Baustelle, in der Werkstatt und im Büro, während dort gearbeitet wird.
Eigene Leute an der Kamera. Gedreht wird mit unseren eigenen Foto- und Videografen, und weil wir den Betrieb meist schon aus der Mitarbeitergewinnung kennen, fängt beim Dreh niemand bei null an.
Ein Drehtag, viele Einsätze
Wo ein Imagefilm nach dem Dreh laufen muss
Ein Imagefilm muss nach dem Dreh überall dort laufen, wo Kunden und Bewerber den Betrieb prüfen, und in den ersten Wochen ganz oben stehen. Welche Fassungen aus dem Material entstehen, planen wir deshalb schon vor dem Dreh mit.
- Drehtag im Betrieb
- Interviews, Arbeitsszenen, Team und Gelände. Aus diesem Material entsteht alles, was darunter liegt.
- Website
- Der ganze Film steht auf der Startseite oben und nicht unter einem Menüpunkt. Wer den Betrieb googelt, sieht ihn, bevor er die Leistungsliste liest.
- Karriereseite
- Bewerber sehen Chef und Kollegen, bevor sie zum Telefon greifen. Woraus sich das Bild als Arbeitgeber sonst zusammensetzt, steht unter Arbeitgebermarke.
- Social Media
- Kurze Fassungen im Hochformat, rund 30 bis 40 Sekunden lang, laufen auf Instagram und Facebook. Wer sie regelmäßig posten lassen will, findet das unter Social-Media-Betreuung fürs Handwerk.
- Anzeigen
- Ausschnitte lassen sich in Anzeigen einsetzen, für offene Stellen genauso wie in der Auftragsgewinnung. Für eine Anzeige ist der ganze Film zu lang, ein starker Moment daraus nicht.
Die Filme
Imagefilme, die wir für Betriebe gedreht haben
Die Imagefilme, die wir für Betriebe aus Handwerk, Technik und Kfz gedreht haben, laufen hier in voller Länge. Alle vier sind für Betriebe entstanden, die zuerst wegen offener Stellen zu uns kamen, und drei davon haben den Film danach eigens bei uns beauftragt.
Imagefilm Kehrein & Kubanek Kälte- und Klimatechnik
Filmauswahl
Kehrein & Kubanek und die Oldtimermanufaktur haben wir an je einem Drehtag im laufenden Geschäft gefilmt.
B.O.E. TECHNIK kam wegen Elektronikern und Servicetechnikern zu uns. Später folgten Social Media, Karriereseite, der Imagefilm und eine neue Website. Wie die Suche lief, steht im Fall B.O.E. TECHNIK.
Beim Autohaus MOSIG liefen eine Karriereseite und kurze Videos aus dem Betrieb neben den Anzeigen für drei Stellen, und alle drei sind besetzt. Welchen Anteil die Videos daran hatten, lässt sich nicht getrennt messen. Den ganzen Ablauf zeigt der Fall Autohaus MOSIG.
Die Kosten
Wovon die Kosten für einen Imagefilm abhängen
Die Kosten für einen Imagefilm hängen vor allem an drei Dingen: an der Zahl der Drehtage, an der Größe des Teams am Set und am Aufwand im Schnitt. Das nennen Filmproduzenten übereinstimmend, egal ob ihr Angebot Imagefilm, Firmenvideo oder Unternehmensfilm heißt, und entsprechend weit liegen die Spannen auseinander, die sie öffentlich angeben.
Dazu kommen Posten, die in Angeboten oft einzeln auftauchen: Luftaufnahmen mit der Drohne, ein gebuchter Sprecher, lizenzierte Musik und zusätzliche Fassungen im Hochformat. Kaufmännisch zählt am Ende weniger, was eine Filmminute kostet, als wie oft der Film danach gesehen wird.
Einen Festpreis für Imagefilme haben wir nicht, weil ein halber Drehtag in einer Werkstatt etwas anderes ist als ein ganzer Tag auf mehreren Baustellen. Der Preis steht im Angebot, nachdem im kostenlosen Erstgespräch geklärt ist, was der Film zeigen soll und welche Fassungen gebraucht werden.
Preisspannen im Markt
- Imagefilm insgesamt
- 1.000 bis 50.000 €
- Übliche Spanne für kleine und mittlere Betriebe
- 3.000 bis 10.000 €
- Mittelstand inklusive Recruiting-Video
- 5.000 bis 15.000 €
- Drehtag mit Zweipersonenteam
- 1.500 bis 2.500 €
über alle Betriebsgrößen und Aufwände
was Anbieter für kleinere Projekte am häufigsten nennen
wenn mehrere Filme aus einem Dreh entstehen
Kamera, Licht und Ton, ohne Nachbearbeitung
Quelle: übereinstimmende Preisangaben von Filmproduzenten, abgelesen im August 2026. Das ist keine amtliche Statistik und keine Verbandszahl, und es sind keine Preise von uns.
Der Ablauf
Wie ein Imagefilm bei uns entsteht
Einen Imagefilm bei uns erstellen zu lassen, geht in vier Schritten, vom ersten Gespräch bis zu den fertigen Fassungen für Website und Social Media. Vom Betrieb braucht es dafür vor allem einen festen Drehtermin und ein, zwei Leute, die gern erzählen.
- Gespräch über den Betrieb. Zuerst klären wir, wofür der Film gebraucht wird, ob für Kunden, für Bewerber oder für beide, welche Bereiche er zeigen soll und wer im Betrieb vor die Kamera will.
- Fragen und Drehplan. Für Chef und Mitarbeiter bereiten wir Interviewfragen vor, die sich frei beantworten lassen. Dazu kommt ein Drehplan, der festlegt, welche Werkstatt, welche Baustelle und welche Tageszeit gebraucht werden.
- Der Drehtag. Ein halber oder ganzer Tag, je nachdem, wie viele Bereiche dazugehören. Die Arbeit läuft weiter, gefilmt wird mittendrin. Auf Wunsch entstehen am selben Tag Fotos von Team, Arbeit und Maschinen.
- Schnitt und Freigabe. Aus dem Material schneiden wir den Hauptfilm und die kurzen Fassungen. Der Betrieb sieht alles vor der Veröffentlichung und gibt es frei.
Fragen
Häufige Fragen zum Imagefilm
Was kostet ein Drehtag für einen Imagefilm?
Ein Drehtag für einen Imagefilm kostet mit einem Team aus zwei Leuten für Kamera, Licht und Ton meist 1.500 bis 2.500 Euro, so geben es Filmproduzenten übereinstimmend an. Schnitt, Musik und zusätzliche Fassungen sind darin noch nicht enthalten. Bei uns stehen Dreh und Schnitt zusammen im Angebot.
Wie lange sollte ein Imagefilm sein?
Ein Imagefilm für einen Handwerksbetrieb kommt mit wenigen Minuten aus. Unsere Filme für Kunden laufen zwischen gut 2 und knapp 4 Minuten, und das reicht, um Betrieb, Chef und Team zu zeigen. Für Instagram, Facebook und Anzeigen ist das zu lang, dort laufen kurze Fassungen von rund 30 bis 40 Sekunden aus demselben Material.
Lohnt sich ein Imagefilm für kleine Unternehmen?
Ein Imagefilm lohnt sich für ein kleines Unternehmen, wenn er danach auch läuft: oben auf der Website, auf der Karriereseite, in Social Media und in Anzeigen. Gerade kleine Betriebe haben selten Zeit, laufend neue Inhalte zu drehen, und ein Drehtag liefert Material, das sich lange weiterverwenden lässt. Ob es sich im eigenen Fall rechnet, klären wir im Erstgespräch offen, auch wenn die Antwort nein lautet.
Was, wenn unsere Mitarbeiter nicht vor die Kamera wollen?
Mitarbeiter, die nicht vor die Kamera wollen, sind beim Dreh kein Hindernis. Gefilmt wird bei der Arbeit, und wer nichts sagen möchte, muss nichts sagen. Für die Interviews reichen der Chef und ein, zwei Leute, die gern erzählen, und die finden sich nach unserer Erfahrung in fast jedem Team.
Kann man einen Imagefilm auch für die Mitarbeitersuche nutzen?
Ein Imagefilm lässt sich für die Mitarbeitersuche nutzen, wenn er Chef und Team zeigt und nicht nur Maschinen. Auf der Karriereseite beantwortet er die Frage, wie es ist, dort zu arbeiten. In die Stellenanzeige selbst gehört ein kurzer Ausschnitt, denn für eine Anzeige ist der ganze Film zu lang.
Imagefilm geplant oder schon einer da, der nirgends läuft?
Ob ein neuer Imagefilm sinnvoll ist oder ein vorhandener Film nur an der falschen Stelle liegt, klären wir im Erstgespräch. Wir sehen uns an, was vom Betrieb heute online zu finden ist, und sagen offen, was ein Film dort bringen kann und was nicht.

Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.
