Social Media fürs Handwerk
Social Media Betreuung fürs Handwerk und was sie kostet
Social Media Betreuung heißt bei uns, dass die Kanäle eines Handwerksbetriebs jeden Monat mit Bildern aus dem eigenen Betrieb gefüllt werden, ohne dass der Chef dafür abends am Handy sitzt. Wir planen die Beiträge, schneiden Reels, posten, antworten auf Kommentare und werten aus. Der Betrieb schickt Fotos und Videos aus dem Alltag und gibt frei.
Was eine Social Media Betreuung kostet, hängt an Kanälen, Taktung und Material. Unser Preis steht nach dem Erstgespräch schriftlich im Angebot, zusammen mit dem Umfang, den er abdeckt.

Der erste Eindruck
Social Media für Handwerker ist der erste Blick auf den Betrieb
Social Media ist für Handwerker oft der erste Ort, an dem Bewerber einen Betrieb zu sehen bekommen, noch bevor sie sich melden. Ein Geselle, der eine Anzeige gesehen hat, bewirbt sich selten sofort. Vorher schaut er nach, auf Instagram, auf Facebook, auf der Website und bei den Google-Bewertungen. Er sucht dort keine Leistungsübersicht, sondern eine Antwort auf die Frage, wie es ist, in diesem Betrieb zu arbeiten.
Bei vielen Betrieben findet er darauf keine Antwort. Der letzte Beitrag ist 2 Jahre alt, zu sehen sind Maschinen und ein paar Grafiken, aber kein Mensch aus dem Team. Also bewirbt er sich dort, wo er etwas sieht.
Kunden gehen denselben Weg, bevor sie einen Auftrag vergeben. Nach der ARD/ZDF-Medienstudie 2025 erreicht Instagram 40 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren mindestens einmal pro Woche, Facebook 31 Prozent. Ein Kanal, auf dem seit Langem nichts passiert, wirkt dort wie ein Betrieb, in dem sich niemand kümmert. Wer über Anzeigen gezielt neue Aufträge gewinnen will, findet das Vorgehen bei der Auftragsgewinnung.
Der Alltag
Warum Social Media im Handwerk im Alltag liegen bleibt
Social Media bleibt im Handwerk meistens liegen, weil Posten in keinem Kalender steht. Der Chef ist auf der Baustelle oder sitzt abends an Angeboten, die Bürokraft hat Rechnungen und Termine, und in der Werkstatt wird gearbeitet und nicht gefilmt. Die ersten Beiträge kommen mit Schwung, dann folgt ein voller Monat, und danach steht der Kanal still.
Die Folge merkt im Betrieb niemand sofort, weil ein stiller Kanal keine Rechnung schickt. Sie zeigt sich an anderer Stelle: Die Anzeige für die offene Stelle bekommt Klicks, aber wer danach das Profil öffnet, findet einen Betrieb, der seit Monaten nichts gezeigt hat. Aus Interesse wird dann seltener eine Bewerbung, und ein Teil der Reichweite, für die schon bezahlt wurde, verpufft.
Wer im Betrieb jemanden hat, der das gern und regelmäßig macht, braucht uns dafür nicht. Bei manchen unserer Kunden übernimmt das die Bürokraft oder jemand aus der Familie, und das funktioniert. Die Betreuung ist für Betriebe gedacht, in denen es diese Person nicht gibt.
Der Ablauf
Ein Monat Social Media Betreuung
Ein Monat Social Media Betreuung läuft bei uns in 5 Schritten, und im Monat darauf beginnt der Kreislauf von vorn. Der Betrieb liefert Material und gibt frei, alles andere übernehmen wir. Abgestimmt wird über eine gemeinsame WhatsApp-Gruppe, damit dafür niemand einen Termin braucht.
Material
Am Anfang steht das Material aus dem Betrieb. Fotos und kurze Handyvideos kommen per WhatsApp oder in einen geteilten Ordner, dazu Aufnahmen vom Media Day, wenn einer vereinbart ist. Was wir für die Texte brauchen, holen wir aus dem Onboarding, von der Website und aus früheren Beiträgen.
Planung
Aus dem Material bauen wir die Beiträge des Monats, geplant als zusammenhängendes Profil und nicht als lose Einzelbilder. Eine Person entwickelt das Konzept, eine Designerin setzt es um. Ton, Anrede und Farben sind vorher mit dem Betrieb abgestimmt, damit der Kanal nach diesem Betrieb aussieht und nach keinem anderen.
Freigabe
Vor der Veröffentlichung sieht der Betrieb jeden Beitrag und gibt ihn frei oder sagt, was nicht passt. Die erste Runde dauert meist etwas länger, weil sich beide Seiten erst einspielen. Danach wird das Feedback spürbar kürzer, und oft reicht ein kurzes Go.
Posten und Reels
Nach der Freigabe planen wir die Beiträge ein und veröffentlichen sie auf Instagram und Facebook. Aus Rohvideos schneiden wir Reels mit Untertiteln und eigenem Vorschaubild. Postet der Betrieb zwischendurch selbst etwas, ist das ausdrücklich erwünscht, wir planen es nur so ein, dass das Profil als Ganzes zusammenpasst.
Antworten und Auswerten
Ein Kanal lebt davon, dass jemand antwortet. Kommentare und Nachrichten behalten wir im Blick und reagieren darauf. Likes, Kommentare und Abonnenten halten wir fest, und nach einigen Monaten zeigt ein Bericht, was sich bewegt hat und was im nächsten Monat anders laufen sollte.
Das Material
Bilder aus dem eigenen Betrieb statt aus der Bilddatenbank
Bilder aus dem eigenen Betrieb sind der Kern jeder Social Media Betreuung, die wir machen, weil sie das Einzige sind, was kein anderer Betrieb posten kann. Einem gekauften Foto von einem lächelnden Handwerker vor weißem Hintergrund sieht man die Bilddatenbank meist an, und über den eigenen Betrieb sagt es nichts.
Einen Social-Media-Auftritt verbessert im Handwerk vor allem, was ohnehin jeden Tag passiert: das Frühstück im Bauwagen, der Azubi an der Maschine, das fertige Dach, die Übergabe beim Kunden. Menschen statt Maschinen, und zwar die, die dort wirklich arbeiten.
Woher das Material kommt, hängt vom Projekt ab. Beim Media Day kommen wir in den Betrieb und machen Fotos und kurze Videos. Für einen schnellen Start gibt es ein realistisches KI-Shooting auf Grundlage umfangreicher Referenzbilder aus dem Betrieb, und oft reichen Handyvideos aus dem Team, aus denen wir Reels schneiden. Wer den Betrieb einmal in einem längeren Film zeigen will, findet das beim Imagefilm.

Die Kosten
Was eine Social Media Betreuung kostet
Was eine Social Media Betreuung kostet, hängt an 5 Stellschrauben, deshalb steht unser Preis nach dem Erstgespräch schriftlich im Angebot. Ein kleines Paket mit wenigen, sorgfältig gebauten Beiträgen im Monat kostet etwas anderes als eine Betreuung mit Reels, Media Day und Antworten auf jeden Kommentar.
- Kanäle
- Instagram und Facebook sind der Standard, bei manchen Betrieben kommt LinkedIn dazu. Jeder Kanal braucht eigene Formate und eigene Texte, auch wenn das Bild dasselbe ist.
- Taktung
- In unseren Betreuungen reicht die Spanne von wenigen Beiträgen im Monat bis zu einem Beitrag alle paar Tage. Am Anfang kann es sinnvoll sein, mehr zu posten, bis das Profil nicht mehr aussieht, als wäre es gestern angelegt worden. Danach lohnt es sich oft, weniger zu posten und dafür tiefer zu gehen, etwa mit einer Baustelle von der Ausgangslage bis zur Lösung.
- Material
- Ob ein Media Day dazugehört, ein KI-Shooting oder ob die Handyvideos aus dem Team reichen, macht beim Aufwand einen deutlichen Unterschied. Ein geschnittenes Reel ist mehr Arbeit als ein Foto mit Text.
- Antworten
- Ob wir Kommentare und Nachrichten laufend übernehmen oder der Betrieb selbst antwortet, steht ebenfalls im Angebot.
- Was dazukommt
- Oft gehört eine Karriereseite dazu, damit Interessierte vom Profil aus direkt zur Bewerbung finden. Werden Beiträge oder Stellen zusätzlich beworben, ist das Werbebudget ein eigener Posten und fließt direkt an die Plattform.
Wer Angebote von Social-Media-Agenturen vergleicht, sollte neben dem Monatspreis vor allem vergleichen, was dafür passiert. Entscheidend ist, woher die Bilder kommen, eigener Betrieb oder Bilddatenbank, wer auf Kommentare antwortet, wie viel Freigabearbeit beim Betrieb bleibt und ob jemand die Zahlen auswertet. Ein günstiges Paket mit Bildern aus der Datenbank füllt den Kanal, zeigt aber einen Betrieb, den es so nicht gibt.
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir uns die heutigen Kanäle an und sagen danach, welcher Umfang sinnvoll ist. Das kann auch heißen, dass sich eine Betreuung für den Betrieb nicht lohnt.
Die Grenze
Was eine Social Media Betreuung nicht leistet
Eine Social Media Betreuung ersetzt keine Recruiting-Kampagne, und wer eine Stelle schnell besetzen muss, fängt mit der Kampagne an. Die Kampagne spricht gezielt Fachkräfte in der Region an, der eigene Kanal erreicht vor allem die, die dem Betrieb schon folgen oder nach ihm suchen.
Wie unabhängig beides voneinander ist, zeigt Berger-Consult. Als dort Anwendungstechniker, Bürokraft und Außendienst gesucht wurden, hatte der Betrieb weder eine Karriereseite noch Facebook oder Instagram. Besetzt wurden trotzdem alle 3 Stellen, die Betreuung der Kanäle kam erst danach dazu.
Was die Betreuung leistet, zeigt sich über die Zeit. Wer auf eine Anzeige klickt, den Betrieb googelt oder ihn von einem Kunden empfohlen bekommt, findet einen Betrieb, in dem etwas passiert. Und wenn gerade keine Stelle offen ist, bleibt der Betrieb trotzdem sichtbar, sodass die nächste Suche nicht bei null anfängt. Social Media ist dabei eine von mehreren Employer-Branding-Maßnahmen, mit denen ein Betrieb als Arbeitgeber greifbar wird.

Die Belege
Betriebe, die ihre Kanäle an uns abgegeben haben
Die meisten Betriebe geben uns ihre Kanäle erst nach der ersten Recruiting-Kampagne. Dann kennen wir den Betrieb, die Leute und das Material schon. Einzelne Betriebe fangen auch direkt mit der Betreuung an.
35von 45
Von 45 Betrieben, die nach der ersten Leistung noch einmal bei uns gebucht haben, nahmen 35 Arbeitgebermarke, Social Media oder Karriereseite dazu.
Auswertung von 110 Kundenbetrieben, Stand 14.08.2026. Die Zahl zeigt, was Betriebe nach der ersten Kampagne wollen, nicht was Social Media allein bewirkt.

Autohaus MOSIG, Mühlhausen
Das Autohaus MOSIG hat über die erste Kampagne hinaus weitere Stellen, Social Media und eine Karriereseite bei uns gebucht. Für die Kampagnen entstanden kurze Videos aus Werkstatt, Annahme und Verkaufsraum.
Zum Fall Autohaus MOSIG
B.O.E. TECHNIK, Landsberg-Hohenthurm
Nach der ersten Kampagne hat B.O.E. TECHNIK die Kanäle an uns abgegeben, und wir haben dort zahlreiche Reels veröffentlicht. Später kamen ein Imagefilm und eine neue Website dazu.
Zum Fall B.O.E. TECHNIKBeim Autohaus Komet haben sich die Mitarbeiter nach dem Fototermin auf Instagram wiedergefunden.
„Durch den Fototermin, den wir hatten, der sehr gut war, fanden sich die Mitarbeiter da eingebunden einfach.“
Andreas Kreissl, Geschäftsführer und Werkstattleitung, Autohaus Komet
Zum Video mit Andreas Kreissl
Der Teil des Betriebs
Was der Betrieb zur Social Media Betreuung beisteuert
Der Betrieb steuert zur Social Media Betreuung vor allem Material und Freigaben bei, den Rest übernehmen wir. Kanäle und Werbekonto laufen dabei auf den Betrieb, damit er von keiner Agentur abhängig wird, auch nicht von uns.
- Zugang zu Facebook und Instagram über eingeräumte Rechte. Gibt es noch keine Kanäle, legen wir sie an und übergeben die Zugangsdaten.
- Fotos und kurze Videos aus dem Alltag, per WhatsApp oder in einen geteilten Ordner, gern mit einem Satz dazu, was darauf zu sehen ist. Je mehr davon kommt, desto näher sind die Beiträge am echten Betrieb.
- Das Einverständnis der Mitarbeiter, die auf Bildern und in Videos zu sehen sind.
- Eine Person, die Beiträge freigibt und Fragen zum Betrieb beantwortet.
- Einen halben Tag im Betrieb, falls ein Media Day vereinbart ist. Der Betrieb läuft dabei normal weiter.
Fragen
Häufige Fragen zur Social Media Betreuung
Was kostet eine Social Media Betreuung im Monat?
Eine Social Media Betreuung kostet im Monat so viel, wie Kanäle, Taktung, Material und Antworten an Arbeit verlangen. Unser Preis steht deshalb nach dem Erstgespräch schriftlich im Angebot, zusammen mit dem genauen Umfang. Werden Beiträge oder Stellen zusätzlich beworben, kommt das Werbebudget als eigener Posten dazu.
Lohnt sich Social Media für Handwerker?
Social Media lohnt sich für Handwerker vor allem dann, wenn der Betrieb Leute sucht oder mehr Kunden will, weil beide vorher nachschauen, wer dahintersteht. Ein Kanal, der den Arbeitsalltag zeigt, beantwortet genau diese Frage. Eine Recruiting-Kampagne ersetzt er nicht, er macht sie aber glaubwürdiger.
Welche Kanäle gehören zur Social Media Betreuung?
Zur Social Media Betreuung gehören vor allem Instagram und Facebook, bei manchen Betrieben auch LinkedIn. Für Gesellen und Monteure sind Instagram und Facebook die zentralen Kanäle, auf Facebook sind zusätzlich viele ältere Fachkräfte und Geschäftsführer unterwegs. Welche Kanäle für den eigenen Betrieb sinnvoll sind, klären wir im Erstgespräch.
Wie viel Arbeit bleibt beim Betrieb?
Beim Betrieb bleiben Material und Freigaben: Fotos und Videos aus dem Alltag schicken und die fertigen Beiträge ansehen. Die erste Freigaberunde dauert etwas länger, danach reicht meist ein kurzes Go per WhatsApp. Planung, Gestaltung, Schnitt, Veröffentlichung und Auswertung übernehmen wir.
Wem gehören die Kanäle?
Die Kanäle gehören dem Betrieb, und das gilt auch für das Werbekonto, falls Anzeigen laufen. Wir arbeiten über eingeräumte Zugriffsrechte, und legen wir einen Kanal neu an, bekommt der Betrieb die Zugangsdaten. Endet die Betreuung, bleibt alles Veröffentlichte auf den Kanälen des Betriebs.
Gehören Fotos und Videos zur Betreuung?
Fotos und Videos gehören auf Wunsch dazu. Beim Media Day kommen wir in den Betrieb und machen Fotos und kurze Videos, für einen schnellen Start gibt es ein realistisches KI-Shooting, und aus Handyvideos aus dem Team schneiden wir Reels. Was davon zum Projekt gehört, steht im Angebot.
Letzter Beitrag lange her?
Wie lange der letzte Beitrag her ist und was Bewerber und Kunden heute auf Instagram und Facebook finden, schauen wir uns im Erstgespräch gemeinsam an. Danach ist klar, ob sich eine Betreuung lohnt, in welchem Umfang und was sie kostet.
Woher die Zahlen kommen: Zu jeder Zahl auf dieser Website ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.
