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    Ratgeber

    Indeed Kosten und StepStone Preise im Vergleich

    Indeed Kosten entstehen erst, wenn eine Anzeige mehr Sichtbarkeit bekommen soll.

    Bis zu 3 Stellenanzeigen im Monat sind kostenlos, bezahlt wird für Sponsored Jobs pro Klick oder pro begonnener Bewerbung.

    Ein Techniker in orangefarbenem Poloshirt steht mit verschränkten Armen zwischen Regalen voller Farbeimer im Lager
    Bei Berger-Consult im Lager. Den Anwendungstechniker fand der Betrieb über die Kampagne, nicht über die Jobbörse.

    StepStone rechnet über Pakete mit festem Preis ab, LinkedIn über ein Budget pro Tag oder für die ganze Laufzeit.

    Welche Jobbörse günstiger ist, entscheidet sich für einen Handwerksbetrieb aber nicht am Preis der Anzeige. Entscheidend ist, was am Ende je passender Bewerbung bezahlt wurde, und ob der Geselle, der gebraucht wird, überhaupt auf einer Jobbörse sucht.

    Inhalt
    Indeed

    Was Indeed kostet: kostenlos, pro Klick oder pro Bewerbung

    Indeed kostet einen Betrieb nichts, solange die kostenlosen Anzeigen reichen. Bis zu 3 Stellenanzeigen im Kalendermonat sind frei und bleiben jeweils bis zu 30 Tage online, so beschreibt es Indeed selbst. Nur wandern sie in den Suchergebnissen nach hinten, sobald neuere Stellen dazukommen, und bei der Menge an Anzeigen auf Indeed geht das schnell.

    • Kostenlos

      bis zu 3 Anzeigen im Monat

      Jede Anzeige bleibt bis zu 30 Tage online und rutscht nach hinten, sobald neuere Stellen erscheinen. Für bestimmte Stellen kann Indeed verlangen, dass sie als Sponsored Job laufen, und nennt dafür unter anderem schwer zu besetzende Stellen.

    • Pro Klick

      Sponsored Job nach Klicks

      Bezahlt wird, wenn jemand die Anzeige anklickt. Ob daraus eine Bewerbung wird und ob der Bewerber fachlich passt, ändert an der Rechnung nichts.

    • Pro begonnener Bewerbung

      Sponsored Job nach Bewerbungsstarts

      Die Gebühr fällt an, wenn jemand auf Bewerben klickt oder eine Bewerbung beginnt. Abgeschickt werden muss sie dafür nicht, passen erst recht nicht.

    Das Budget für Sponsored Jobs schlägt Indeed je Stelle selbst vor, nach Jobtitel, Standort und Stellenbeschreibung, und die Empfehlung ist nicht bindend. Einen festen Preis je Klick veröffentlicht Indeed nicht, er richtet sich nach dem Markt am Standort, und welches der beiden Modelle ein Konto bekommt, hängt laut Indeed von Markt und Kontotyp ab. Abgerechnet wird monatlich im Nachhinein, nach dem, was tatsächlich angefallen ist.

    Für einen Handwerksbetrieb heißt das: Die kostenlose Anzeige ist schnell geschaltet und genauso schnell aus dem Blick, und die bezahlte bezahlt Aufmerksamkeit, keine Einstellung.

    StepStone

    Was StepStone kostet: Pakete statt Klicks

    StepStone rechnet eine Stellenanzeige über Pakete mit festem Preis ab und nicht über Klicks. Den Einstieg bildet All Jobs Starter, ein Paket für 1 oder 2 Stellen, bei dem die Anzeige online bleibt, bis der Betrieb sie nach der Besetzung selbst herausnimmt. Wer mehr Stellen hat, bündelt sie im Komplettpaket All Jobs. Kostenlos ist bei StepStone die Registrierung in Stepstone Recruit, bezahlt wird die Veröffentlichung über das Paket.

    Der feste Preis macht die Kosten planbar, er hängt aber nicht am Ergebnis. Bezahlt ist das Paket, ob danach viele passende Leute anrufen oder keiner. Beträge nennen wir hier bewusst nicht, weil StepStone Pakete und Konditionen ändert und das Angebot zählt, das der Betrieb selbst bekommt. Wer vergleicht, legt den Paketpreis auf die Stellen um, die im Jahr wirklich offen sind, und nicht auf die, die vielleicht noch kommen.

    Vergleich

    Indeed oder StepStone: die Kosten im Vergleich

    Indeed oder StepStone ist für einen Handwerksbetrieb vor allem die Frage, wie er bezahlen will. Indeed lässt sich mit kleinem Budget ausprobieren und jederzeit beenden und kostet nur, solange Leute klicken oder Bewerbungen beginnen, StepStone kostet einen festen Betrag und lohnt sich eher, wenn über das Jahr mehrere Stellen offen sind. LinkedIn rechnet beworbene Anzeigen ebenfalls pro Klick ab, über ein Tages- oder Gesamtbudget, und lässt eine kostenlose Anzeige zur selben Zeit zu.

    Wie Indeed, StepStone und LinkedIn Stellenanzeigen abrechnen, nach den Angaben der Anbieter, Stand 29.09.2026
    JobbörseBezahlt wirdKostenlos möglichDie Rechnung zähltQuelle
    IndeedSponsored Jobs pro Klick oder pro begonnener Bewerbung, Budget je Stelle nach Empfehlung von Indeedbis zu 3 Anzeigen im Monat, je bis zu 30 TageKlicks oder begonnene BewerbungenPreismodell von Indeed
    StepStonePaket mit festem Preis, Einstieg mit 1 oder 2 Stellen, Komplettpaket für alle StellenRegistrierung in Stepstone Recruitdas gebuchte PaketAll Jobs Starter
    LinkedInbeworbene Anzeige pro Klick, über Tages- oder Gesamtbudgeteine Anzeige zur selben ZeitAufrufe der AnzeigePreisgestaltung bei LinkedIn Jobs

    Alle drei Jobbörsen haben dieselbe Grenze: Die Anzeige sieht, wer gerade eine Stelle sucht. Welche davon günstiger ist, spielt deshalb erst eine Rolle, wenn die gesuchten Leute dort überhaupt unterwegs sind.

    Handwerk

    Warum im Handwerk auf Jobbörsen die Suchenden fehlen

    Auf Jobbörsen fehlen im Handwerk die Suchenden, weil gute Gesellen meist fest angestellt sind und abends kein Stellenportal öffnen. Sie wechseln trotzdem, wenn ihnen ein Betrieb einen Grund zeigt, aber sie suchen nicht danach.

    Wie stark das vom Beruf abhängt, zeigt unsere Auswertung über 181 Kampagnen bei 107 Betrieben mit zusammen 6.348 Bewerbungen, Oktober 2024 bis September 2026. Bei Serviceberatung und Serviceannahme liegt der Median bei 50 qualifizierten Bewerbungen je Kampagne, bei Schreiner und Tischler bei 10, mit derselben Mechanik und demselben Bewerbungsweg. In knappen Berufen klicken entsprechend wenige auf eine Anzeige, egal auf welcher Börse sie steht.

    Für die Kosten heißt das: Pro Klick zahlt der Betrieb in einem knappen Beruf wenig und bekommt wenig, im Paket zahlt er den vollen Preis für dieselbe kleine Zahl an Suchenden. Die Werte je Beruf stehen unter Bewerbungen pro Stelle.

    Kosten

    Was eine Bewerbung über die Jobbörse wirklich kostet

    Was eine Bewerbung über die Jobbörse kostet, zeigt keine Preisliste, sondern die eigene Abrechnung. Der Preis je Klick oder je Paket sagt nur, was der Betrieb für Aufmerksamkeit bezahlt hat. Für die offene Stelle zählt, wie viele Bewerber am Ende fachlich passen, in der Region wohnen und zum Gespräch kommen.

    1. Alles zusammenzählen

      Sponsored Jobs oder Paket, jede Verlängerung und die Stunden, die im Büro für Sichten, Anrufen und Absagen draufgehen.

    2. Durch die passenden Bewerber teilen

      Nicht durch alle Klicks und nicht durch jede eingegangene Bewerbung, sondern durch die, mit denen sich ein Gespräch gelohnt hat.

    3. Die offene Zeit dazurechnen

      Solange die Stelle offen bleibt, verteilt sich ihre Arbeit auf die Mannschaft. Überstunden, verschobene Termine und ein Chef, der selbst wieder mitfährt, stehen auf keiner Rechnung einer Jobbörse und kosten trotzdem.

    Diese Rechnung machen wir für unsere eigenen Kampagnen genauso. Eine qualifizierte Bewerbung kostet über unsere Kampagnen zwischen 16 und 44 Euro Werbebudget, brutto und ohne unsere Vergütung. Qualifiziert heißt: Der Bewerber hat die Fragen zu Beruf und Erfahrung beantwortet, und wir haben ihn angerufen und vorqualifiziert, bevor der Betrieb ihn zu sehen bekommt.

    Der Unterschied liegt vor allem darin, wen die Anzeige erreicht. Beim Social Recruiting läuft die Stelle auf Instagram und Facebook bei Leuten mit passendem Beruf in der Region, auch bei denen, die gar nicht suchen. Wie solche Anzeigen nach Ergebnis gesteuert werden, steht unter Performance Recruiting, und was in die Anzeige selbst gehört, unter Stellenanzeige schreiben. Was die Zusammenarbeit mit uns kostet, steht nach dem Erstgespräch im Angebot.

    Zwei Kollegen gehen im Büro gemeinsam etwas am Bildschirm durch, einer zeigt auf den Monitor
    Fälle

    Drei Betriebe, die vorher auf Jobbörsen gesucht haben

    Betriebe, die vorher auf Jobbörsen gesucht haben, kommen oft mit derselben Erfahrung zu uns: Bewerbungen gab es, aber kaum von Leuten, die fachlich passten. Drei davon stehen mit Namen und Zahlen in unseren Referenzen.

    1. Berger-Consult: der Anwendungstechniker, nach dem keiner sucht

      Nach einem Anwendungstechniker für Schutzbeschichtungen sucht kaum jemand, weil außerhalb der Branche fast niemand weiß, dass es den Beruf gibt. Die Stelle blieb lange offen, obwohl eine Anzeige auf einer Jobbörse lief und ein Personalvermittler beauftragt war. Die Kampagne hat den Beruf gezeigt, statt ihn zu nennen, mit einer angefressenen Anlage vorher und nachher. Auf die Stelle kamen 69 Bewerbungen, 2 Techniker sind eingestellt. Der ganze Fall steht unter Berger-Consult.

    2. Aluminium-Zuschnitte: vier Stellen an Maschine und im Büro

      Über die Jobbörsen meldeten sich vor allem Leute aus der Metallverarbeitung, die an ganz anderen Anlagen gearbeitet hatten, und zwischen Ulm und Stuttgart geht ein mittelständischer Zulieferer neben den großen Werken auf diesen Portalen leicht unter. In der Kampagne bekam jede Stelle ihre eigene Anzeige, mit der Maschine, an der gearbeitet wird. Es kamen 102 Bewerbungen, alle vier Stellen sind besetzt. Der ganze Fall steht unter Aluminium-Zuschnitte.

    3. Freizeit-Center Albrecht: Lagerist und drei weitere Stellen

      Wechselnde Anzeigen auf den Jobbörsen brachten dem Caravanhändler bei Hamburg Bewerbungen, aber selten von Leuten, bei denen absehbar war, dass sie bleiben. Über die Kampagne kamen allein auf die Lagerstelle 33 Bewerbungen und über alle vier Stellen 370. Der ganze Fall steht unter Freizeit-Center Albrecht.

    Fragen

    Fragen zu den Kosten von Jobbörsen

    Was kostet eine Stellenanzeige bei Indeed?

    Bei Indeed sind bis zu 3 Stellenanzeigen im Monat kostenlos, jede bleibt bis zu 30 Tage online. Für mehr Sichtbarkeit gibt es Sponsored Jobs, abgerechnet pro Klick oder pro begonnener Bewerbung. Das Budget schlägt Indeed je Stelle vor, einen festen Klickpreis veröffentlicht Indeed nicht, er hängt vom Markt am Standort ab.

    Ist Indeed für Arbeitgeber kostenlos?

    Für Arbeitgeber ist Indeed kostenlos, solange 3 Anzeigen im Monat reichen und Indeed keine bezahlte Schaltung verlangt. Das kann Indeed nach eigenen Angaben für bestimmte Stellen tun, unter anderem für schwer zu besetzende. Kostenlose Anzeigen rutschen außerdem nach hinten, sobald neuere Stellen dazukommen.

    Was kostet eine Anzeige bei StepStone?

    Eine Anzeige bei StepStone kostet einen festen Paketpreis, abgerechnet wird nicht pro Klick. Den Einstieg bildet ein Paket für 1 oder 2 Stellen, bei dem die Anzeige online bleibt, bis der Betrieb sie herausnimmt, mehr Stellen bündelt das Komplettpaket All Jobs. Maßgeblich ist das Angebot, das StepStone dem Betrieb macht.

    Indeed oder StepStone: was ist besser für Arbeitgeber?

    Indeed passt, wenn ein Betrieb mit kleinem Budget testen und jederzeit aufhören will, StepStone eher bei mehreren Stellen im Jahr, die ein Paket füllen. Für gewerbliche Fachkräfte im Handwerk entscheidet aber weniger die Börse als die Frage, ob die gesuchten Leute überhaupt suchen. Wer fest angestellt ist, sieht die Anzeige auf keiner der beiden.

    Was kostet eine Stellenanzeige?

    Eine Stellenanzeige kostet je nach Jobbörse nichts, einen Betrag pro Klick oder einen festen Paketpreis. Aussagekräftiger als der Preis der Anzeige ist, was am Ende je passender Bewerbung bezahlt wurde, einschließlich der Zeit im Büro und der Wochen, in denen die Stelle offen bleibt.

    Lohnt sich eine bezahlte Stellenanzeige im Handwerk?

    Eine bezahlte Stellenanzeige lohnt sich im Handwerk vor allem für Berufe, in denen viele aktiv suchen. Für knappe Fachkräfte wie Anlagenmechaniker, Elektroniker oder Schreiner bringt mehr Budget auf derselben Börse oft nur mehr Klicks derselben wenigen Suchenden. Dort hilft es mehr, die Stelle auch den Leuten zu zeigen, die gar nicht suchen.

    Quellen

    Zahlen aus eigenen Kampagnen stehen im Text und sind dort als solche gekennzeichnet. Hier steht, worauf sich alles Übrige stützt.

    1. [1]Indeed Preise: Was kostet eine Stellenanzeige? · Indeed Deutschland, geprüft am 2026-09-29Belegt: Bis zu 3 kostenlose Anzeigen je Kalendermonat, je bis zu 30 Tage aktiv; Sponsored Jobs pro Klick oder pro begonnener Bewerbung, je nach Markt und Kontotyp; Budgetempfehlung nach Jobtitel, Standort und Stellenbeschreibung, nicht bindend; Rechnung am Monatsersten, bei Kreditkarte auch früher. Artikel aktualisiert am 28.09.2026.
    2. [2]Kostenlose Stellenanzeigen und Sponsored Jobs bei Indeed im Vergleich · Indeed Deutschland, geprüft am 2026-09-29Belegt: Kostenlose Anzeigen wandern nach hinten, wenn neue Stellen hinzukommen; Indeed kann verlangen, dass bestimmte Stellen als Sponsored Jobs laufen, unter anderem schwer zu besetzende. Artikel aktualisiert am 16.07.2026.
    3. [3]All Jobs Starter, Einstiegspaket für 1 oder 2 Jobs, und Stepstone Recruit · The Stepstone Group, geprüft am 2026-09-30Belegt: Einstiegspaket für 1 oder 2 Jobs zu einem festen Monatspreis im Abo; die Anzeige bleibt online, bis der Betrieb sie nach der Besetzung selbst offline nimmt; All Jobs Pakete decken alle offenen Stellen im Jahresverlauf ab (Übersicht stepstone.de/e-recruiting); kostenlos ist die Registrierung in Stepstone Recruit, bezahlt wird die Veröffentlichung im Paket. Im Browser am Original geprüft am 30.09.2026.
    4. [4]Preisgestaltung bei LinkedIn Jobs · LinkedIn, geprüft am 2026-09-29Belegt: Beworbene Anzeigen pro Klick über Tages- oder Gesamtbudget; höchstens eine kostenlose Anzeige zur selben Zeit.

    Die Angaben zu Indeed, StepStone und LinkedIn stehen so, wie die Anbieter ihre Abrechnung am 29.09.2026 selbst beschreiben. Pakete und Preise ändern sich, maßgeblich ist das aktuelle Angebot des Anbieters. Die Zahlen zu Bewerbungen und Werbebudget stammen aus unseren eigenen Kampagnen; Methode und Grenzen stehen unter Bewerbungen pro Stelle, die Fälle mit Ausgangslage jeweils im verlinkten Fall.

    Herausgeber: Redline Grow, Stuttgart. Verantwortlich für den Inhalt: Danial Kashanian.

    Zuletzt geprüft am . Geprüft heißt: Jede Zahl auf dieser Seite wurde an diesem Tag gegen die Quelle gehalten, die im Quellenkasten steht.

    Zu jeder Zahl ist festgehalten, was genau gezählt wird, auf welchen Zeitraum sie sich bezieht und wo sie nachprüfbar steht. Das steht öffentlich auf Zahlen und Quellen.

    Die Anzeige kostet, und keiner meldet sich, der passt? Dann rechnen wir nach.

    Im Erstgespräch schauen wir uns Stelle, Region und die bisherige Anzeige an und sagen offen, ob für den Beruf eine Jobbörse reicht oder ob sich Social Recruiting rechnet. Was die Zusammenarbeit kostet, steht danach im Angebot.